Der Orionnebel (Messier 42) – ist ein spektakuläres Emissions- und Reflexionsnebelgebiet im Sternbild Orion, etwa 1 350 Lichtjahre entfernt. Er zeigt das Leuchten junger Sterne und erweist sich als einer der hellsten und am weitesten untersuchten Sternentstehungsorte unseres Himmels. Die ionisierende Strahlung der zentralen Trapezsterne lässt Wasserstoffgas aufleuchten – ein visuelles Fenster in das Leben frisch entstandener Sonnen und ihrer planetaren Kinder.
Dieses Bild entstand im Garten meiner Eltern mit meinem MEADE LXD 75 6″-Refraktor. Ich schätze dieses Teleskop noch heute sehr – auch wenn es in Fachkreisen gerne belächelt und wegen seines Farbfehlers spöttisch als „Chinakracher“ bezeichnet wird. Mit etwas Geduld und sorgfältiger Nachbearbeitung lassen sich jedoch erstaunlich authentische Farben und gestochen scharfe Sternabbildungen erzielen.
Für diese Aufnahme habe ich 100 Einzelbilder mit mehreren Sekunden Belichtungszeit übereinandergelegt (Stacking). Das Ergebnis zeigt nicht nur die charakteristische Form des Orionnebels, sondern auch die faszinierende Farbvielfalt, die durch das Zusammenspiel von Gas, Staub und Sternen entsteht.

Daten
Objekt | M42 |
Ort | Möser |
Zeitpunkt | 30.12.2019, 22:00 Uhr CET |
Kamera | Nikon D5600 |
Teleskop | MEADE LXD 75, 6″ Refraktor |
Montierung | MEADE LXD 75 |
Zubehör | – |
Nachbearbeitung | Registax |
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